Wieder mehr als 2.400 Corona-Patienten im Krankenhaus, aber weniger Patienten auf Intensivstation

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt weiterhin stark an, und zwar um 27 Prozent auf im Schnitt 27.761 bestätigte Fälle pro Tag. 2.400 Corona-Patienten wurden in ein Krankenhaus eingewiesen, aber ihre Zahl auf den Intensivstationen geht weiter zurück. Diese und weitere Zahlen veröffentlicht das belgische Gesundheitsamt Sciensano zur Epidemie. 

Zwischen dem 9. und 15. Januar wurden in Belgien pro Tag und im Schnitt 27.761 Neuinfektionen bestätigt. Das ist ein Anstieg im Wochenvergleich von durchschnittlich 27 Prozent. Die Kurve scheint sich in den letzten Tagen etwas zu verlangsamen. 

Seit Montag, dem 10. Januar gilt in Belgien eine neue Teststrategie. Geimpfte, die einen Hochrisikokontakt hatten, sind nicht mehr verpflichtet, einen PCR-Test durchführen zu lassen. Bei weniger Tests werden auch weniger Infektionen diagnostiziert. 

Zwischen dem 9. und 15. Januar wurden im Schnitt 86 700 Tests pro Tag durchgeführt, 3 Prozent mehr als in der Vorwoche (2. bis 8. Januar). Die Positivitätsrate ist auf 34,3 Prozent (+7,7 Prozent) angestiegen. Das bedeutet, dass mehr als 1 von 3 getesteten Personen positiv getestet wurde.  

Die Reproduktionszahl lag im gleichen Zeitraum bei 1,15 (11 Prozent höher als in der Vorwoche). Das heißt, dass die Epidemie weiter wächst.  

Zwischen dem 12. und 18. Januar wurden pro Tag im Schnitt 218 Patienten mit dem Corona-Virus ins Krankenhaus eingeliefert, 21 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Am Dienstag meldeten die belgischen Krankenhäuser eine Belegung mit 2.417 Corona-Patienten, 21 Prozent mehr als vor einer Woche. 391 von ihnen befinden sich auf der Intensivstation, 13 Prozent weniger als vor einer Woche. Diese Zahl ist weiter rückläufig. 

Zwischen dem 9. und 15. Januar sind im Schnitt täglich 21 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben, 15 Prozent mehr als in der Vorwoche. Insgesamt zählt Belgien 28 695 Todesfälle in diesem Zusammenhang. 

Die aktuellsten Statistiken über Infektionen, Todesfälle und Krankenhausaufenthalte werden vom belgischen Gesundheitsinstitut Sciensano erfasst und veröffentlicht. 

Zahlen über die Anzahl der gelieferten Impfstoffe und über die verabreichten Impfungen werden von der belgischen Arzneimittelagentur (FAMHP, Federal Agency for Medicines and Health Products) und von Sciensano erfasst und veröffentlicht.

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