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Solarpark im Antwerpener Hafen: 4.000 sozial schwache Haushalte werden ab 2023 mit gratis Strom versorgt

Auf einer ehemaligen Mülldeponie im Antwerpener Hafen werden Sonnenpanelen aufgestellt, die Strom für sozial und finanziell benachteiligte Haushalte und Familien produzieren werden. Dieser Solarpark entsteht auf dem Hooge Maey-Gelände im Hafen, wo früher Altstoffe gelagert wurden.

„Leute, die es finanziell nicht leicht haben, mieten oft Wohnungen, die sie nicht isolieren können, weil sie ihnen nicht gehören. Sie können auch nicht selbst Energie erzeugen, z.B. mit Solaranlagen, Solarboilern oder Wärmepumpen. Sie können nur ihre Heizung ausmachen und sich in der Kälte aufhalten“, so Tom Meeuws (Vooruit), Antwerpens Schöffe für Soziales, Umwelt und Kampf gegen Armut gegenüber dem VRT-Sender Radio 2/Antwerpen.

Jetzt gründet die Stadt mit den Haushalten mit niedrigen Einkommen eine „Sonnen-Kooperative“, wie Meeuws erklärt: „Auf diese Weise können diese Haushalte von den Gewinnen aus erneuerbarer Energie profitieren, etwas, was bisher lediglich dem bessergestellten Mittelstand vorbehalten ist. „Wir hoffen, dass dieser Solarpark bis 2023 operationell ist, doch wir müssen zuerst noch das Genehmigungsverfahren durchlaufen.“ 

Diese kostenlose Elektrizität wird die Stromrechnung der begünstigten Haushalte nicht vollständig finanzieren können, doch ein Großteil der Kosten kann damit bezahlt werden, wie dazu weiter aus dem Antwerpener Rathaus verlautete. 

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