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Belgien im ESC-Finale: Jérémie Makiese hat es geschafft

Am Donnerstagabend fand in Turin das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contests 2022 statt und dabei hat es der Belgier Jérémie Makiese geschafft, mit seinem Song „Miss You“ ins Finale zu kommen. Die hiesigen ESC-Fans mussten nach den insgesamt 9 Auftritten nicht lange warten, denn sein Name und unser Land wurden nach den Urteilen der Jury und des Publikums als erste bekanntgegeben.

Jérémy Makiese war sichtlich nervös, als sein Auftritt begann, denn vor dem ESC-Halbfinale hatte er noch nie vor einem so großen Publikum gespielt. Makiese, der Gewinner von The Voice Belgique, hatte bei dem Casting-Wettbewerb stets ohne Zuschauer gesungen, denn wegen Corona war seinerzeit noch kein Publikum zugelassen.

Doch sein Auftritt mit „Miss You“ war gelungen und Makiese konnte die Jury überzeugen, auch wenn die Buchmacher im Vorfeld des Turiner Halbfinales kaum wirklich enthusiastisch waren.

Als aber Jérémy Makieses Name gleich zu Anfang genannt wurde, brachen bei der belgischen Delegation alle Dämme (Video unten) und auch beim flämischen ESC-Kommentator Peter Van de Veire. In den vergangenen Jahren wurde Belgien, wenn überhaupt, immer als letztes Land genannt…  

„Miss You“ ist ein Lied, dass von dem erzählt, was wir während der Coronakrise alles vermissen mussten und worauf wir verzichtet haben.

Diese Ballade stimmte beim Halbfinale von vorne bis hinten, auch die hohen Töne traf Makiese perfekt. Bei den Proben hatte es hier noch etwas gehakt. Jérémie konnte mit seiner Performance überzeugen, denn sein Outfit war eher zurückhaltend. Er hat sich die Finalteilnehme auf jeden Fall redlich verdient. 

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