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Polizeiaktion gegen Ablenkung am Steuer: 2.445 Verstöße und 503 Mal Führerschein weg binnen 2 Tagen

Die belgische Bundesverkehrspolizei und 110 lokale Polizeizonen haben am Dienstag und Mittwoch bei einer ersten nationalen Aktion gegen Ablenkung am Steuer 2.445 Verstöße festgestellt und 503  Mal den Führerschein eingezogen. Das hat die Bundespolizei am Freitag mitgeteilt.

Von den 2.445 festgestellten Verstößen betrafen 2.331 die Nutzung des Handys am Steuer und 114 andere Formen der Ablenkung. Nach Angaben der Bundespolizei ist unaufmerksames Fahren die Ursache für ein Viertel aller Verkehrsunfälle.

Bundesinnenministerin Annelies Verlinden (CD&V) hatte am Dienstag eine Kontrolle in Wetteren an der Autobahn E40 besucht. Währenddessen wurden mehrere Autofahrer und LKW-Fahrer mit Bußgeldern belegt und aus dem Verkehr gezogen.

Sensibilisieren und bestrafen

"Trotz der erhöhten Bußgelder halten sich viele Fahrer nicht an das Verbot und benutzen weiterhin ihr Handy am Steuer", stellte die Ministerin fest: "Aus diesem Grund haben sich die lokale Polizei und die Bundespolizei zum ersten Mal zusammengeschlossen, um eine groß angelegte landesweite Aktion zu dieser Problematik zu organisieren. Indem wir sowohl auf Aufklärung als auch auf Strafverfolgung setzen, hoffen wir, einen Mentalitätswandel herbeizuführen und Leben zu retten."

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