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Brussels Airport: neuer Sicherheitsplan gegen Terrorismus und Kriminalität

Die Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde hat am Mittwoch ihren neuen Sicherheitsplan für den Brussels Airport vorgestellt. Der Sicherheitsplan stützt sich auf die Empfehlungen des parlamentarischen Untersuchungsausschusses nach den Anschlägen vom 22. März 2016. Der Flughafen hat eine Reihe von vorrangigen Sicherheitsaspekten erfasst, auf die sich die Sicherheitsdienste in und um das Gelände konzentrieren werden.

Bei den Prioritäten in punkto Sicherheit handelt es sich um Drogenhandel, Radikalisierung und Terrorismus, Wirtschaftsbetrug, Umweltbelastungen, "Flughafenkriminalität" (wenn das Flughafenpersonal von kriminellen Organisationen benutzt wird) sowie illegale Einreise und Identitätsbetrug.  

Der Plan könne zudem angepasst werden, wenn neue Sicherheitsaspekte auftauchen oder die Behörden andere Prioritäten setzen, betonte die Staatsanwaltschaft.   

"Am Flughafen reisen oder arbeiten jeden Tag durchschnittlich 100.000 Menschen. Die Brussels Airport Company, das belgische Verkehrsministerium, die Fluggesellschaften und die anderen Unternehmen am Flughafen sind daher logische Partner in dieser Sache", begründet die Staatsanwaltschaft den Sicherheitsplan. 

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheitsdiensten wird ebenfalls vereinfacht: "Jeder Betroffene hat einen Überblick der Lage und Zugang zu den Informationen. Verschiedene Aspekte des Plans wurden bereits in den täglichen Betrieb der Sicherheitsdienste am Flughafen integriert. So konnte unter anderem bereits eine Geldwäscheorganisation aufgedeckt und mehrere Personen wegen Drogenein- und -ausfuhr festgenommen werden."

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