Laden Video-Player ...

Aktionstag für mehr Kaufkraft: In Flandern lässt sich dies im öffentlichen Nahverkehr fühlen

Dem Aufruf zur Demonstration für mehr Kaufkraft und gegen das belgische Lohnnormgesetz in Brüssel folgten auch zahlreiche Mitarbeiter der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn. Hier verließen je nach Region nur zwischen 50 und 60 % der Busse und Bahnen aus den Depots. Besonders sichtbar war das am Franklin Roosevelt-Platz in Antwerpen, wo normalerweise zahllose Busse ankommen und abfahren (Video oben).

Die Auswirkungen des Aktionstages der Gewerkschaften waren am Montagmorgen besonders am Roosevelt-Platz in Antwerpen zu sehen, wo normalerweise zahllose Fahrgäste und Pendler in die Busse von De Lijn ein- oder aussteigen und wo auch umgestiegen wird.

Doch jetzt waren hier zur Stoßzeit am Montagmorgen kaum Fahrgäste oder Busse auszumachen. Die Busbahnsteige blieben so gut wie leer und die, die sich hier einfanden, waren gut vorbereitet, denn sie hatten die Webseite von De Lijn konsultiert, um zu sehen ob, wo und wann ein Bus zu ihrem Bestimmungsort fahren würde.

Verärgert waren allerdings Schülerinnen, Schüler und Studierende, denn dieser Streik findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem viele Jugendliche ihre Klausuren schreiben und ihre Prüfungen zum Schuljahresende absolvieren.

In den Provinzen Antwerpen, Limburg und Flämisch-Brabant setzte sich an diesem Montag nur etwa jeder zweite Bus- oder Tramfahrer ans Steuer seines Busses oder in den Führerstand seiner Straßenbahn. 

Franklin Roosevelt-Platz in Antwerpen: Seltene Ruhe an einem der wichtigsten ÖPNV-Drehkreuze der Stadt
MARNIK AERTS

Meist gelesen auf VRT Nachrichten