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Brussels Airlines streicht Ende der Woche über 300 Flüge wegen Streiks von Piloten und Bordpersonals

Durch den angekündigten dreitägigen Streik der Piloten und des Bordpersonals bei Brussels Airlines am 23., 24. und 25. Juni muss die Fluggesellschaft 315 Flüge streichen. Dies teilte die belgische Lufthansa-Tochter am Dienstag mit. Aber, die Airline kündigte auch an, dass rund 40 % der geplanten Flüge gewährleistet seien.

Die Piloten bei Brussels Airlines streiken nicht nur wegen des hohen Arbeitsdrucks durch Personalmangel, sondern auch wegen einer ausbleibenden Antwort auf die Unzufriedenheit der Betroffenen von Seiten des Managements der 100%igen Lufthansa-Tochter. Das Bordpersonal hat sich diesem Streik, der für den 23., 24. und 25. Juni angekündigt ist, angeschlossen. 

Jetzt legt die Fluggesellschaft eine Zwischenübersicht über die Flüge, die laut Flugplan während des dreitägigen Streiks trotzdem angeboten werden können. Dazu heißt es von Seiten von Brussels Airlines: „Auf Basis davon planen wir, etwa 40 % unseres ursprünglichen Flugprogramms durchzuführen.“

Das bedeutet auf der anderen Seite, dass etwa 60 % der für dann geplanten Flüge nicht durchgeführt werden können. Das sind in der Summe 315 gestrichene Flüge, darunter nach BA-Angaben auch 38 Fernflüge nach Übersee. Insgesamt sind davon etwa 40.000 Flugreisende betroffen.

„Wir suchen nach so vielen Lösungen wie möglich innerhalb der Lufthansa-Gruppe, um die Reisenden auf andere Flüge oder Flughäfen umzubuchen“, teilte Brussels Airlines mit. Das 40 % der Flüge stattfinden können, bedeutet nicht gleich, dass auch 40 % der Piloten und der Stewardessen arbeiten. Die Fluggesellschaft nutzt Maschinen, die normalerweise für Fernflüge eingesetzt werden, zu Kurzstreckenflügen, „um das verfügbare Personal optimal einsetzen zu können.“ 

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