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Flandern schaut, ob die bestehenden Flüchtlingsdörfer für Ukrainer ausgebaut werden können

Die flämische Landesregierung überprüft, ob die bestehenden Not- und Containerdörfer für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ausgebaut werden können. Am kommenden Freitag z.B. soll entschieden werden, ob es in den Flüchtlingsdörfern in Mechelen und Antwerpen zu einer Vergrößerung kommen kann und ob nicht vielleicht sogar weitere Aufnahmemöglichkeiten geschaffen werden können.

Das Problem der Unterbringung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen tut sich nicht unbedingt angesichts eines Zustroms neuer Flüchtlinge auf, sondern aufgrund von Problemen mit denen, die bereits hier sind.

Viele Familien, die solche Flüchtlinge privat aufgenommen haben, sind davon ausgegangen, dass dies nur von kurzer Dauer sei. Doch jetzt zeichnet sich ab, dass der Aufenthalt der Ukrainer in Flandern (und darüber hinaus) deutlich länger dauern wird. Oft sind die Wohnungen zu klein für eine dauerhafte Aufnahme und manchmal sind auch die Grenzen derer erreicht, die fremde Menschen aufgenommen haben.

Nicht zuletzt wollen jetzt in den Sommerferien viele Menschen Urlaub machen und verreisen und möchten den ukrainischen Flüchtlingen ihre Wohnung oder ihr Haus nicht alleine überlassen…   

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