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Zugbegleiterin fühlt sich bedroht: 200 Jugendliche dürfen in Mechelen nicht in den Zug nach Brüssel

Im Bahnhof am Freizeitpark Nekkerspoel bei Mechelen hat eine Zugbegleiterin der belgischen Bahn einer großen Gruppe von Jugendlichen den Einstieg in den Zug nach Brüssel verweigert, weil sie sich bedroht fühlte. Die Jugendlichen wollten ihre Fahrscheine nicht kontrollieren lassen. Die Bahnmitarbeiterin wird eine Beschwerde bei der Bahnpolizei einreichen. Die Jugendlichen durften wohl mit dem nächsten Zug nach Hause fahren. 

Rund 200 Jugendliche aus Brüssel wollten nach einem Besuch im Sport- und Erholungspark De Nekker in Mechelen gegen 20:30 Uhr mit dem Zug nach Hause fahren, so der Pressesprecher der Polizeizone Mechelen-Willebroek. Die Zugbegleiterin eines Zuges, der in Mechelen in Richtung Brüssel anhielt, weigerte sich, die Jugendlichen an Bord zu lassen: "Sie fühlte sich bedroht und schloss die Zugtüren wieder. Weil die Gruppe sich geweigert hatte, ihre Fahrscheine kontrollieren zu lassen, wird die Bahnmitarbeiterin eine Beschwerde bei den Kollegen der Bahnpolizei in Brüssel einreichen." 

Die Polizei von Mechelen-Willebroek war vor Ort, um die auf dem Bahnsteig zurückgebliebenen Jugendlichen zu begleiten. Die Zugreise nach Brüssel verlief ohne Zwischenfälle.

Strenger nach Krawallen

Das Freizeit- und Erholungsgebiet am Nekker hat nach einer Reihe von Krawallen und Schlägereien auf dem Gelände gerade strengere Maßnahmen eingeführt. Der Ticketkauf mit Eingabe von erkennungsdienstlichen Daten muss online stattfinden. Die maximale Aufnahmekapazität wird ebenfalls gesenkt und die Anzahl großer Gruppen eingeschränkt. 

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