Politie Brussel

Razzia bei einem Koksdealer: Polizei findet Kokain in Überraschungseiern und ein Baby

Bei einer Hausdurchsuchung bei einem Drogendealer in Brüssel ist die Polizei auf ein Baby gestoßen, dass zwischen abgepacktem Kokain umherkrabbelte. Das Kokain war unter anderem in Überraschungseiern versteckt. Der Vater des Kleinkindes wurde festgenommen. Seine Frau und seine Schwiegermutter, die sich ebebfalls in der durchsuchten Wohnung aufhielten, wurden verhört aber wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Der Verdächtige stolperte über einen banalen Verkehrsunfall in der Stiénonlaan in Brüssel, in den er nicht einmal selbst verwickelt war. Die Lokalpolizei bemerkte in der Nähe des Unfallortes einen PKW, der in zweiter Reihe abgestellt war. Als die Polizisten das Kennzeichen des Wagens überprüften, stellten sie fest, dass das Fahrzeug im Rahmen von Ermittlungen gegen Drogenhändler vorgemerkt war.

Der Halter des Wagens wurde wegen Drogenhandel gesucht und er hielt sich seit geraumer Zeit schon illegal in Belgien auf. Die Beamten nahmen den Mann zum Verhör mit auf die Wache. Währenddessen durchsuchte die inzwischen alarmierte Drogenfandung der Brüsseler Polizei dessen Wohnung und stieß dort auf das Baby und auf 4,650 kg Kokain, das abgepackt über den Boden der ganzen Wohnung verteilt lag.

Das Kleinkind ist gerade einmal 4 Monate alt. In der Wohnung hielten sich die Frau und die Schwiegermutter des Drogenhändlers auf. Beide wurden nach Verhören wieder freigelassen. Bei der weiteren Suche in der Wohnung wurde Kokain in den Plastikdosen von Kinderüberraschungseiern entdeckt und 16.295 €. Nebenbei beschlagnahmte die Polizei vor Ort zwei weitere Autos, ein teures TV-Gerät und einige Luxusuhren. 

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