Belgien liegt bei Investitionen in Forschung und Entwicklung an zweiter Stelle in Europa

Belgien hat 2020 rund 3,5 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung investiert. Das geht aus Zahlen hervor, die am Donnerstag von der flämischen Region verbreitet wurden. Damit steht Belgien nach Schweden an zweiter Stelle der EU-Mitgliedstaaten, die am meisten in diesen Bereich investieren.

Insgesamt haben belgische Unternehmen, Forschungsinstitute und Behörden 2020 mehr als 18 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Flandern investierte mit 3,6 Prozent des BIP am meisten, dicht gefolgt von der Wallonie (3,4 Prozent). 

Die Region Brüssel investierte 2,7 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung. Zu beachten ist, dass die wallonischen und Brüsseler Zahlen vorbehaltlich sind. 

Der EU-Durchschnitt liegt bei 2,2 Prozent des BIP, trotz des Ziels, bis 2020 einen Durchschnitt von 3 Prozent zu erreichen. Nur eine Handvoll Mitgliedstaaten erreichen diesen Wert: Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweden und Belgien. 

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