Im Callebaut-Lager in Wieze: Alles muss raus...

Barry Callebaut beginnt mit der Vernichtung von hunderten Tonnen Schokolade

Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat damit begonnen, hunderte Tonnen möglicherweise mit Salmonellen kontaminierte Schokolade im belgischen Werk in Wieze (Prov.Ostflandern) zu vernichten. In der vergangenen Woche musste Callebaut die Produktion einstellen, weil in einer Lieferung Lezithin Salmonellen festgestellt wurden. Davon betroffen sind auch einige andere Schokoladen- und Pralinenhersteller, die von Barry Callebaut ihre Basisschokolade beziehen (siehe nebenstehenden Beitrag).

Im Callebaut-Werk in Wieze müssen hunderte Tonnen Schokolade aus den Lagern, aus der Produktion und aus dem Vertrieb, die teilweise bereits in Lastwagen verladen ist, so schnell wie möglich vernichtet werden. 

Wie dies ablaufen muss, spricht der Schokoladenhersteller mit der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FAVV ab. 

Hier haben übrigens die Versicherungen auch ein Wörtchen mitzusprechen, denn auch sie kontrollieren die Menge der zu vernichtenden kontaminierten Schokoprodukte.

Wann in diesem größten Schokoladenwerk Europas wieder die Produktion aufgenommen werden kann, ist noch völlig unbekannt. 

Zunächst, wie von dort verlautete, müsse die genaue Ursache für die Salmonellen-Verunreinigung geklärt werden, dann muss die Vernichtung der Produktion abgelaufen sein und nicht zuletzt muss das gesamte Werk bzw. müssen die Produktionsräume akkurat gereinigt werden.    

Bei Callebaut in Wieze

Meist gelesen auf VRT Nachrichten