James Arthur Photography

Der vergangene Monat war der trockenste Juli in Belgien seit 1885

Belgien erlebte letzten Monat den trockensten Juli seit 1885, also noch vor Beginn der Wetteraufzeichnungen in unserem Land 1893. Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) in Ukkel bei Brüssel registrierte nur 5 mm Niederschlag pro Quadratmeter. Das war deutlich weniger als dass, was im Juli normalerweise an Regen fallen sollte.

Die Statistiken des KMI belegen das, was eigentlich jeder Bürger in Belgien gefühlt hat: Der Juli war ein besonders trockener Monat. 5,2 mm Niederschlag pro Quadratmeter wurde gemessen, wo normalerweise rund 70 mm an Regen hätten fallen müssen.

Zudem registrierte das Wetteramt an seiner Referenzstation in Ukkel 273 Sonnenstunden, wo eigentlich rund 200 Stunden Sonnenschein „normal“ wären und nur ein bisschen Regen an nur 5 Tagen.

Beim KMI heißt es dazu, dass diese Trockenheit auf einen fast ständigen Hochdruckeinfluss zurückzuführen sei. Ein solches permanentes Hochdruckgebiet sorge neben viel Sonne und wenig Regen auch zum quasi Ausbleiben von Gewittern und zu einer relativen Windstille.

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Belgien im Jahr 1893 ist es in einem Monat Juli nicht mehr so trocken gewesen, wie in diesem Jahr. Die Meteorologen des KMI führen dieses Wetterphänomen auf den allgemeinen Klimawandel zurück. 

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