Stad Antwerpen

"Die Touristen aus dem Ausland finden wieder den Weg zu den Kunststädten in Flandern"

Das flämische Tourismusamt geht davon aus, dass die Zahl der Übernachtungen in Flandern im Juli rund 25 % höher lag, als im Juli voriges Jahr. Dies ist aus Buchungsangaben von Hotels, B&B’s und Ferienwohnungen ersichtlich. Vor allem Touristen aus dem Ausland halten sich wieder länger in Flandern auf und bei ihnen liegen wieder die klassischen flämischen Kunststädte im Trend. 

„Die Touristen aus dem Ausland haben wieder den Weg zu den Kunststädten in Flandern gefunden“, sagte Stef Gits von Toerisme Vlaanderen, dem flämischen Tourismusamt gegenüber VRT NWS: „Durch die Coronajahre war natürlich alles mau. Vor allem die flämischen Kunststädte Antwerpen, Brügge, Gent, Löwen und Mechelen haben schwierige Jahre hinter sich, denn hier kommen 75 bis 80 % der Übernachtungsgäste aus dem Ausland.“

Diese konnten durch die strengen Coronamaßnahmen und durch die zeitweise hohen Covid-19-Ansteckungszahlen in den vergangenen Jahren nicht kommen: „Jetzt sind sie wieder da und die Bewegung verläuft wieder völlig umgekehrt.“

Stef Gits beobachtet eine stets wiederkehrende Entwicklung: „Nach jeder Krise schlägt der Zeiger immer wieder auf die gleiche Weise auf die andere Seite um. Zuerst kommen die Touristen aus dem eigenen Land und danach die aus den Nachbarländern. Und jetzt sehen wir wieder recht viele interkontinentale Reisende aus den USA und aus Kanada. Die Gäste aus Asien bleiben noch weitgehend weg.“ 

St. Rombouts-Kathedrale Mechelen
Das Museum M in Löwen
Andreas Kockartz
Gent

Meist gelesen auf VRT Nachrichten