Christof Verboven (Google Maps)

Metalldiebstähle auf dem Friedhof von Watermaal-Bosvoorde

Auf dem Friedhof der Brüsseler Gemeinde Watermaal-Bosvoorde sind rund 150 Gräber beschädigt worden. Dabei wurden in erster Linie Kreuze aus Bronze und andere Gegenstände und Zierrate aus Metall gestohlen. Olivier Deleuze (Ecolo), der Bürgermeister von Watermaal-Bosvoorde, schließt politische oder religiöse Hintergründe für diese Grabschändungen aus.

Bürgermeister Deleuze will nach Angaben der Brüsseler Regionalmedien BX1 und BRUZZ Kameras am Friedhof seiner Gemeinde anbringen lassen, um den Diebstählen ein Ende zu bereiten und es sollen die Polizeikontrollen dort erhöht werden.

Den Friedhof nachts abzuschließen ist keine Option für die Gemeinde, denn dieser ist auch ein Zugang zum benachbarten Zoniën-Wald.

Die Metall-Diebstähle begannen Ende Juli. Inzwischen sind rund 150 der 2.000 Gräber geschändet und beschädigt worden. Geschädigte Bürger und andere Personen, die Angehörige haben, die hier beerdigt wurden, können sich an die Gemeinde Watermaal-Bosvoorde wenden: etat.civil@wb1170.brussels

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