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Bewusstloser Fahrer fuhr auf Autopilot 23 km weit auf der Autobahn

Ein 41 Jahre alter Mann hat am Sonntag am Steuer seines Wagens das Bewusstsein verloren, als er auf der Autobahn E314 zwischen Houthalen und Lummen in der Provinz Limburg unterwegs war. Glücklicherweise hatte er seine adaptiven Cruisecontrol eingeschaltet, dass ein Auto auf der Fahrbahnhält. 23 km weit fuhr der Wagen, bevor ihn die Polizei stoppen konnte.

Am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr bekam die Verkehrspolizei die ersten Meldungen, dass auf der E314 ein Wagen mit etwa 80 km/h unterwegs war und dass dessen Fahrer den Kopf hängen lasse. Der Wagen schlingere auf dem linken Fahrstreifen auf der Autobahn zwischen Houthalen und Lummen.

Der Wagen war bereits mehrmals gegen die Leitplanke gefahren, ohne dass der Fahrer dies bemerkt hatte und auch auf das Hupen anderer Autos und auf die Sirene des ihn inzwischen verfolgenden Polizeiwagens reagierte der Mann nicht.

Die Polizei überholte den Wagen und konnte ihn durch langsames Abbremsen auf der linken Fahrbahn der Autobahn stoppen, doch dann stellten die Polizisten ein weiteres Problem fest, wie der Beamte Gerry Peeters angab: „Es war nicht leicht, um die Person aus dem Auto zu holen. Heute haben die Autos ein automatisches Schließsystem wenn sie fahren…“

Letztendlich wusste der Abschleppdienst der Verkehrspolizei, wie man den Wagen öffnen konnte. Der Fahrer wurde mit einer Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht, befand sich jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Polizei will noch untersuchen, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer gesessen hat. 

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