"Brugse Poort" in Gent am Mittwochnachmittag

Die Hitzewelle ist vorbei und die ersten Wolkenbrüche sorgen für Überschwemmungen

Die Hitzewelle ist in Belgien offiziell vorbei. Jetzt ziehen die ersten Unwetter heran. In der Provinz Ostflandern kam es am Mittwochnachmittag zu den ersten schweren Wolkenbrüchen, was in einigen Ortsteilen von Gent für überschwemmte Straßen und Keller sorgte.  

Das Königliche Wetteramt KMI hatte für die Provinzen Ost- und Westflandern und für den Norden der Wallonie den Unwettercode gelb ausgerufen und warnte vor lokalen heftigen Regen- und Gewitterschauern.

Am frühen Nachmittag traf es Ostflandern und die Provinzhauptstadt Gent, wo es zu überschwemmten Straßen und Kellern kam. Bei der Feuerwehr gingen rund 130 Meldungen ein, die vor allem aus den nördlichen Stadtvierteln kamen, z.B. aus Brugse Poort, aus Mariakerke und aus Wondelgem.

Ende der Hitzewelle

Seit Mittwochmittag ist die Hitzewelle in Belgien offiziell vorbei, wie aus dem KMI verlautete: „Das Quecksilber sank am Mittwoch an der Referenzwetterstation in Ukkel bei Brüssel unter die Grenze von 25°C und wird diesen Wert vorläufig nicht mehr erreichen.“

Das KMI erwartet in den kommenden Tagen Temperaturen von höchstens 23 oder 24°C. Dienstag war demnach der letzte Tag der Hitzewelle, die letztendlich vom 9. bis zum 16. August dauerte. In Belgien gilt Hitzewelle, wenn an 5 aufeinanderfolgenden mindestens 25°C herrscht und an drei Tagen mindestens 30°C. 

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