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Remco Evenepoel gewinnt Bronze im Zeitfahren - Tobias Foss überraschend Weltmeister

Das Finale der Zeitfahr-WM in Australien: Remco Evenepoel musste sich am Sonntag beim Zeitfahren der Radsport-Weltmeisterschaft 2022 in Wollongong mit der Bronzemedaille begnügen. Eine Woche nach seinem außergewöhnlichen Triumph bei der Vuelta, der Spanientour - wurde der belgische Fahrer auf der 34,2 Kilometer langen australischen Strecke Dritter.

Der Sieg ging an den Norweger Tobias Foss, der überraschend mit drei Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Stefan Küng und neun Sekunden auf Remco Evenepoel gewann.

Evenepoel, der nach der ersten Zwischenzeit (7,1 km) sehr gut gestartet war, konnte das Tempo der Besten in der zweiten Hälfte der Zeitmessung nicht halten. Auf den letzten Kilometern hielt er schließlich gut mit und sicherte sich einen Platz auf dem Siegerpodest: ein dritten Platz, nach seiner Silbermedaille 2019 und einer Bronzemedaille 2021.

Yves Lampaert, der andere Belgier im Rennen, belegte den neunten Platz.

Norwegen verzeichnet mit Tobias Foss seinen ersten Weltmeistertitel in dieser Disziplin, während Belgien noch immer seinem ersten Weltmeistertitel nachjagt. Mit dem dritten Platz von Evenepoel steht Belgien zum fünften Mal in Folge auf dem WM-Podium der Weltmeisterschaft.

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Niederländerin Ellen Van Dijk behält ihren Weltmeistertitel im Zeitfahren, Kopecky wird Neunte

Ellen Van Dijk holte sich am Sonntag in den Straßen von Wollongong ihre dritte Weltmeisterschaftskrone. Die Niederländerin, die bereits 2013 und 2021 den Titel gewonnen hatte, entschied das erste Rennen der Radsport-Weltmeisterschaft für sich, indem sie die schnellste Zeit in dem 34,2 Kilometer langen Zeitfahren der Frauen fuhr. In 44:28.60 (46.012 km/h) verwies sie die Australierin Grace Brown (+12.73) und die Schweizerin Marlen Reusser (+41.68) auf die Plätze.

Die Belgierin Lotte Kopecky (Foto unten) wurde Neunte. Die vierfache belgische Meisterin und Gewinnerin der Flandern-Rundfahrt und der Strade Bianche in dieser Saison kam 1:50 Minuten hinter Van Dijk ins Ziel. Als zweite Belgierin im Feld belegte Julie Van De Velde mit 3:41 Rückstand den 22. Platz.

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