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Nach 11 Jahren Renovierung öffnet das Königliche Museum für Schöne Künste in Antwerpen wieder

Das Königliche Museum für Schöne Künste Antwerpen, kurz KMSKA, ist am Dienstag nach 11 Jahren Renovierung Presse und Medien vorgestellt worden (Video unten). Am kommenden Wochenende wird dort ein großes Fest zur Wiedereröffnung stattfinden. Die flämische Landesregierung hat hier über 100 Mio. € in die Renovierungs- und Umbauten investiert.

Dieses Geld, so Flanderns Ministerpräsident und Kulturminister Jan Jambon (N-VA), sei gut angelegt worden. Bei der Renovierung ist ein neuer Eingang gebaut worden, es gibt neue Räume im alten benachbarten Museum, die alten Säle wurden gründlich modernisiert und der offene Raum im KMSKA wurde größer. Insgesamt wurde die Ausstellungsfläche hier um rund 40 % erweitert.

Prunkstück bleibt aber der Rubens-Saal, in dem Werke von P.P. Rubens, Jordaens und Van Dyck zu sehen sind. Das Konzept bleibt ähnlich und rund 650 Kunstwerke werden ausgestellt. Da hängen zeitgenössische Werke von Luc Tuymans auch mal neben 600 Jahre älteren Gemälden von Van Eyck oder Fouquet und Tizian oder Modigliani sind auch nicht weit.  

Das KMSKA beherbergt die bedeutendste James Ensor-Sammlung und die weltgrößte Sammlung an Werken von Rik Wouters. Auch die Sammlung an Werken der sogenannten „Flämischen Primitiven“ ist einzigartig. Im neuen Konzept wird noch mehr an wissenschaftliche Forschungsarbeit gearbeitet und noch mehr als bisher an einer zielgerichteten Vermittlung von Kunst und Kulturwissenschaft für ein breites Publikum und besonders für Kinder.

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© Karin Borghouts/KMSKA
©Karin Borghouts/KMSKA
© KarinBorghouts.be
© Karin Borghouts/KMSKA
© KarinBorghouts.be
© Karin Borghouts/KMSKA

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