"Wir dürfen kein Öl aufs Feuer gießen": Premier De Croo reagiert auf die Drohungen von Putin

Belgiens Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto) ruft dazu auf, angesichts der Drohungen und der Teilmobilmachung von Russlands Präsident Wladimir Putin zur Ruhe auf. Putin hatte in einer TV-Ansprache eine Mobilisierung der Reservisten angekündigt und schwer gegen den Westen ausgeholt. Premier De Croo ist der Ansicht, dass sich der Westen nicht provozieren lassen sollte.

„Ich glaube, dass wir mit der nötigen Ruhe darauf reagieren müssen. Wir dürfen kein Öl aufs Feuer gießen. Wir dürfen nicht provozieren“, so De Croo am Mittwoch in einer Reaktion auf die aggressive Fernsehansprache Putins: „Andererseits sollten wir uns auch nicht einschüchtern lasse. Wir müssen deutlich an unserer Position festhakten und die Ukraine weiter unterstützen.“

Dabei verwies der belgische Regierungschef auch auf die Waffenlieferungen unseres Landes an die Ukraine: „Belgien hat bereits für 55 Mio. € Waffen und Mittel gegeben. Wir werden das in Bereichen, in denen wir stark sind, weiter tun.“

Die Ukraine habe das Recht, eigenes Grundgebiet zurückzuerobern: „Wir können die Aggressionen Russlands nicht akzeptieren, doch wir müssen Ruhe bewahren, auch wenn Russland mit drohender Sprache spricht, die nicht hinnehmbar ist.“  

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