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Die Immobilienpreise in Belgien steigen: Brüssel ist die teuerste Region

Im ersten Semester dieses Jahres sind die Immobilienpreise in Flandern weiter angestiegen. Der durchschnittliche Preis für ein einfaches Haus ist hier innerhalb von nur zwei Jahren um rund 50.000 € angestiegen. Die teuerste Region ist Brüssel und die teuerste Gemeinde ist Knokke-Heist an der Nordseeküste. 

Der Preis für ein einzeln stehendes Haus oder für eine Doppelhaushälfte liegt in Flandern aktuell bei 390.000 €. Ein Reihenhaus ist für durchschnittlich 280.000 € zu haben und ein Appartement oder eine Wohnung muss man heute in Flandern noch rund 230.000 € anlegen, wie das föderale statistische Amt Statbel am Montag bekanntgab. Aber damit steigen die Immobilienpreise hier nicht mehr ganz so schnell und steil wie in den vergangenen Jahren.

In Flandern ist die Provinz Flämisch-Brabant die teuerste Immobilienprovinz. Hier beläuft sich der sogenannte „Medianpreis“ für ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte. Limburg ist in dieser Hinsicht die günstigste Provinz in Flandern. Die teuerste Gemeinde ist hier der mondäne Küstenbadeort Knokke-Heist mit einem Medianpreis von 750.000 € für alle Arten von Häusern. Die günstigsten Immobilienpreise sind in der Gemeinde Menen in Westflandern unweit der französischen Grenze. Hier kostet ein Haus nur knapp 180.000 €.

Brüssel ist die teuerste Region

Die Brüsseler Hauptstadt-Region ist die teuerste Gegend, um Immobilien zu kaufen. Hier betrug der durchschnittliche Preis für ein Haus in einer geschlossenen oder halboffenen Bebauung 486.000 € - 12 % mehr als im ersten Semester 2021. Zu den belgienweit teuersten Gemeinden gehören nach Knokke-Heist in Flandern auch die Brüsseler Gemeinden Elsene (750.000 €), Sint-Pieters-Woluwe (685.000 €) und Ukkel (675.000 €).

Die günstigste Region für einen Immobilienkauf in Belgien bleibt die Wallonie. Hier beläuft sich der Durchschnittspreis für ein Haus in geschlossener oder halboffener Bebauung auf rund 170.000 €, doch auch hier sind die Preise gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 um 6,3 % angestiegen. 

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