CactuSoup

Pink Ribbon: Viele Frauen wissen zu wenig über die Risikofaktoren zu Brustkrebs

Ein Viertel aller Frauen in Belgien ist nur unzureichend über die Warnsignale informiert, mit denen Brustkrebs vorzeitig entdeckt werden kann. Dies steigert das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken bzw. schmälert den Erfolg einer Behandlung. Dies meldete die Krebsstiftung Pink Ribbon nach einer selbst initiierten Umfrage bei 1.000 Frauen. Pink Ribbon entwickelte eine Brustkrebstest, der online abzurufen ist. 

Laut der Umfrage von Pink Ribbon gehen die meisten Frauen davon aus, dass Rauchen und die Antibabypille die größten Risikofaktoren für Brustkrebs sind. Doch ein Mangel an Bewegung und vor allem Übergewicht seien mindestens genauso gefährlich, so Pink Ribbon, doch das wüssten viele der Befragten nicht, wie die Initiative warnt.

Eine weitere fatale Annahme sei die, dass viele Frauen denken, das Brustkrebsrisiko sei gering, wenn es innerhalb der Familie und bei den Vorfahren keine solche Krebserkrankung gegeben hat.

Brustkrebs sei und bleibe die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Belgien, so Pink Ribbon. Etwa jede neunte Frau werde mit dieser Diagnose konfrontiert und Krebsfrüherkennung sei eine wichtige Hilfe dagegen. Doch dazu müssen die Frauen die Warnsignale erkennen können, was den wenigsten bewusst sei.

Pink Ribbon hat einen Online-Test entwickelt, mit dem Frauen Brustkrebs-Symptome erkennen können. Die Webseite lautet www.mammoquiz.be. Doch wie so oft in Belgien ist diese Seite nicht in Deutsch, in der dritten Landessprache abrufbar, sondern lediglich in Französisch und Niederländisch. Um die Arbeit von Pink Ribbon zu unterstützen, können Interessierte wieder rosa Schleifchen erwerben. 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten