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Der tote Finnwal vor der belgischen Nordseeküste wurde in Zeeland angespült

Am Freitag filmten Bootsfahrer vor der Nordseeküste auf Höhe des Badeortes Nieuwpoort einen toten Finnwal, der dort umhertrieb (Video unten). Aufgrund der Strömung wurde erwartet, dass der Kadaver irgendwo bei Zeebrügge stranden müsste, doch in der Nacht zum Samstag verlor sich seine Spur. Am Sonntag wurde bekannt, dass der tote Wal in Zeeland in den Niederlanden angespült wurde (Video oben). 

Am Samstagvormittag war der Kadaver des Finnwals noch nicht geortet, doch er wurde gesucht. Noch war also nicht sicher, ob der tote Wal an Land gezogen werden könne, oder ob die Natur auf hoher See ihre Arbeit machen muss.

Das Maritime Rettungs- und Koordinationszentrum in Ostende berichtete, dass man den Kadaver aufgrund des schlechten Wetters aus den Augen verloren habe und die Küstenwache startete am Morgen eine neue Suchaktion.

Wichtig ist, dass der Kadaver des Finnwals die Schifffahrt nicht stört. Wo das tote Meerestier angespült werden könnte, kann erst berechnet werden, wenn man seine Position kennt.

Bis Sonntag ging man davon aus, dass es irgendwo bei Zeebrügge an Land gespült wird, doch es könnte sein, dass es auch in den Niederlanden in Zeeland am Strand auftaucht. Aber, wie aus dem Königlichen Belgischen Institut für Naturwissenschaften verlautete, „kann der Finnwal auch verschwinden und niemals mehr auftauchen.“

Doch am Sonntag gab es Gewissheit. Der tote Finnwal ist tatsächlich in Richtung der Küste der niederländischen Provinz Zeeland abgetrieben worden, wo er am Strand von Westkapelle angespült wurde (Video oben).  

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